Schauspiel
Die in London ausgebildete Schauspielerin ist nur schwer in eine Schublade zu stecken. Am liebsten spielt sie eigenwillige Charaktere, die einen starken Widerspruch in sich tragen und vorzugsweise ein ausgeprägt skurriles Element besitzen.
Sie besitzt eine Faszination für die Abgründe der menschlichen Psyche und einen beinahe suchtähnlichen Drang, hinter die Fassaden zu blicken. Ihrem Spiel verleihen diese Eigenschaften Tiefgang und mitunter eine melancholische Schwere. Auf der anderen Seite droht der Schalk jederzeit aus der Ecke zu springen und ohne großes Wollen erhalten tragische Momente eine gewisse Komik – wie so oft auch im richtigen Leben.
Es ist ihr ein Anliegen, den Zuschauer tief im Inneren zu berühren und zu bewegen, zu verwirren und vor allem zum Lachen zu bringen. Ihre tiefe Verbundenheit mit ihrem Körper sowie ihre Freude sich körperlich auszudrücken, zeigen sich ebenfalls in ihrem Spiel und verleihen ihren Rollen Intensität und Authentizität.
Ihre schauspielerische Ausbildung basiert vor allem auf den Lehren von Stanislavski, Grotowski und Meisner. Eine systematische Studie und Erarbeitung der jeweiligen Rolle, gepaart mit einer tiefen Verankerung des Charakters im Körper sowie eine klare Präsenz im Hier und Jetzt und die daraus resultierende spontane Lebendigkeit im Spiel bilden die Grundpfeiler ihres Handwerks.
Bereits während des Studiums bildete die Erarbeitung von eigenen Projekten einen wichtigen Fokus ihrer Arbeit. Die Absurdität und Skurrilität des Lebens auf humorvolle und dennoch tiefgründige Art zu vermitteln, bilden den Kern ihres Schaffens. Dabei speist sich ihre Kunst meist von eigenen Erlebnissen.
Zu ihren wichtigsten Lehrern zählen bisher David Henson, Marcia Carr, Mike Bernardin, Susan Patrick Benson und Ryszard Niecozym. Derzeit arbeitet sie an der Entwicklung ihres zweiten eigenen Bühnenstücks sowie an ihrem ersten Kurzfilmdrehbuch.